Übung 1: Impulskontrolle: Renn an dem Futter vorbei
Diese Übung ist sehr wirkungsvoll, kann aber leider
nur zu zweit, bzw. eventuell sogar zu dritt gemacht werden.
Ziel:
Der Hund soll an etwas, was ihm wichtig ist (z.B.
Futter), auf dem Weg zu euch, vorbeirennen. Wieder ist es also
das Ziel, dass der Hund erst an dem, was er will, vorbei gehen
muss, um dann dahin zu kommen, wohin er will.
Wie wirds gemacht?
Ihr nehmt ein kleines Schälchen und tut ein wenig
Hundefutter hinein. Nehmt etwas, was euer Hund gerne mag, wo er
aber nicht gleich verrückt danach wird (so etwas hebt für später
auf, wenn euer Hund die Übung schon kann). Euer Hund kann inzwischen
"Sitz bleib"? Dann lasst eueren Hund absitzen und geht ca. 20 Schritte
von ihm weg. Euer Helfer hockt sich im Abstand von ca. 10 Schritten
mit dem Schälchen zwischen euch.
So, jetzt ruft ihr euren Hund ab und er muss an
dem Schälchen vorbei. Die meisten werden nun hier abbremsen und
versuchen, an das Futter zu kommen. Doch euer Helfer ist schneller
und hat die Hand schon drüber gedeckt (bei großen Hunden unbedingt
Handschuhe anziehen!). Wartet, bis euer Hund euch überhaupt hört
und ruft dann noch einmal - eventuell noch einmal. Irgendwann (kann
lange dauern am Anfang) wird euer Hund widerstrebend zu euch kommen.
In diesem Moment gebt ihr ihn mit o.k. frei und lasst ihn zu der
Schale mit dem Futter rennen. Er kriegt alles!
Wenn ihr mögt, könnt ihr die Übung ein paar Mal
wiederholen. Bald wird euer Hund lernen, dass er erst einmal ganz
schnell zu euch rennen muss, um an das Futter zu kommen.
Variation:
Übung 2: Aufmerksamkeit: Schau ins Gesicht der Menschen

Gesehen und für prima befunden bei Mica
Ziel: Die Übung ist gar nicht so leicht :-) Ihr zeigt
eurem Hund etwas, was er mag - er soll aber trotzdem in euer
Gesicht schauen.
Wie übt ihr das?
Variation 1: Stellt
euch irgendwo hin mit eurem Hund. Legt unter euren Fuß ein
Leckerchen oder ein Spielzeug. Wartet, bis euch der Hund ins Gesicht
schaut und werft für ihn
ein Leckerchen aus eurer Futtertasche - nicht das, was unter
dem Fuß liegt. Macht das so 5 Mal und gebt dann auch das
Leckerchen unter dem Fuß frei.
Der Fotoversuch ging schief ;-) Da war nix mit ins Gesicht schauen.
Die Aufmerksamkeit blieb eindeutig beim Ball:

Variation 2: Ihr stellt euch wieder hin, nehmt aber
diesmal ein Spielzeug in die Hand und bewegt es so, dass euer Hund
zwar wach, aber nicht übererregt wird. Auch jetzt soll er wieder
auf euer Gesicht, statt auf das Spielzeug schauen (könnte für manche
Balljunkies eine Herausforderung werden). Schaut der Hund ins Gesicht,
bekommt er ein Leckerchen geworfen.
Lucky fand das Spiel prima und schaut konzentriert
NICHT in mein Gesicht ;-). Aber, damit ihr seht, wie es auch gehen
kann, findet ihr auch ein Streberbild (gut, dass ihr nicht den
Bilderausschuss seht...):
Variation 3: Für Dogdancer wichtig: Ihr klemmt ein
Spielzeug unters Kinn und bewegt eure Arme. Euer Hund soll nicht
auf die Arme, sondern auf euer Gesicht schauen. Zur Belohnung lasst
ihr das Spielzeug fallen.
Wenn schon kein Hund hin guckt, dann schau ich halt
wenigstens selber hin...: 
Wie geht es weiter?
Werft das Belohnungsleckerchen erst,
wenn euer Hund euch etwas länger und noch länger... anschaut -
zu lange aber auch nicht - das kann den Hunden dann auch zu viel
werden.
Achtung! Für ängstliche und aggressive Hunde ist der längere
Blickkontakt unter Umständen problematisch. Wenn ihr so einen Hund
habt, dann schreibt im Forum, bevor ihr diese Übung macht. Die
Übung muss dann etwas angepasst werden.
Übung 3: Sitz, Platz, Steh im Wechsel
Baustelle
Übung 5: Apportieren III - Fest zubeißen
 Ihr habt bereits in Level 3 geübt, dass euer Hund auf
eine Hantel beißt. Damals hat es genügt, dass der Hund die Hantel mit
den Zähnen umschließt. Für ein sauberes Apportieren, wie es der Hundesport
verlangt, ist es auch wichtig dass der Hund die Hantel sofort fest
umschließt und nicht darauf herum knautscht. Manche Hunde tun das eh
nicht, vielen Leuten ist es auch (zu Recht) völlig egal, wie ihr Hund
die Sachen trägt. Ihr könnt diese Übung aber trotzdem nützen, um euer
Timing beim Clickern (oder Ja!-Sagen) zu verbessern.
Nehmt für diese Übung ein Objekt, das nicht zum Knautschen animiert!
Gut sind die Hanteln mit Gummistange. Holz motiviert gerne zum Kauen,
weiche Bälle auch.. ihr müsst das Objekt auch selber am Rand halten
können.
Ziel
Euer Hund soll eine Hantel, die zwischen euren Füßen
auf dem Boden liegt, mit "Nimms" nehmen und mit "Gibs" in eure Hand
legen, ohne auf der Hantel herumzuknautschen.
Wie wirds geübt?
Fast während der ganzen Übung haltet ihr die Hantel
am Rand fest.
Präsentiert zum Auffrischen wieder die Hantel und lasst den Hund
die Stange mit dem Maul umfassen.
Jetzt geht es weiter. Der Hund soll die Stange nun länger
fest umfassen. Clickt die Bewegung in Richtung
Hantel und nicht erst,
wenn der Hund wieder anfängt zu öffnen (alternativ sagt ein schnelles
"Ja!" und belohnt sofort - aber bei solchen Übungen merkt man, wie
praktisch ein Clicker ist - der ist einfach schneller gedrückt, als
ein Wort gesagt). Präsentiert wie in Level 3 die Hantel für jeden Durchgang
neu und versteckt sie nach dem Click hinter eurem Rücken. Der Hund
soll schnell drauf beißen und nicht zögern bzw. an die Kanten knabbern.
Für solche Lösungen gibt es ganz einfach keine Belohnung und die Hantel
wandert hinter den Rücken bis zum nächsten Versuch. Neue Runde, neues
Glück.
Wenn ihr das Signal noch nicht eingeführt habt, dann
ist nun eine gute Gelegenheit dafür. Sagt, bevor der Hund auf die Hantel
beißt" "NIMMS!" Nächster Schritt: Der Hund soll nun etwas länger auf
der Hantelstange bleiben. Ihr kriegt das hin, indem ihr die Hantel,
wenn sie im Maul ist ganz bisschen seitlich oder nach vorne wegzieht
und damit das Zubeißen fast automatisch auslöst (wer lässt sich schon
gerne etwas wegnehmen - aber lasst euch auf kein Zerrspiel ein!). Clickt
nun das ganz kurze feste Halten und zögert
nach und nach die Haltezeit raus. Achtet darauf, dass der Hund nicht
kaut, sondern ruhig die Zähne zusammengebissen hält. Kaut der Hund
doch oder lässt gleich wieder los - neue Runde ohne Belohnung - zieht
das nächste Mal wieder bisschen die Hantel nach vorne und löst den
Zubiss aus.
Nächster Schritt: Präsentiert
nun die Hantel in verschiedenen Positionen. Mal seitlich von euch, mal über der Hundenase, mal unter
der Hundenase. Wieder soll der Hund ein paar Sekunden fest drauf beißen
und ihr haltet sie aber weiter fest. Ihr könnt sie auch mal mit ausgestrecktem
Arm etwas weiter von euch positionieren.

Nächster Schritt: Wenn das alles klappt (ohne Mogeln
;-) dann legt ihr die Hantel auf dem Boden zwischen euren Füßen ab.
Jetzt könnt ihr das Gelernte von der Übung nutzen, wo der Hund Sachen
in eine Schale räumt - er kennt ja schon eure ausgestreckte Hand, in
die er etwas legen soll. Sonst wird er es jetzt lernen.
Sagt zum Hund "NIMMS", damit er die Hantel aufnimmt und streckt
sofort eure Hand hin und sagt "GIBS" - clickt sofort, wenn der Hund die Bewegung
in Richtung eure Hand macht. Lasst den Hund nach der Aufnahme keine
eigenen Entscheidungen treffen, damit er nicht auf die Idee kommt,
doch zu kauen. Wenn er mal mit der Hantel auf und davon ist, habt ihr
keinen Einfluss mehr und müsst mühselig alles von vorne anfangen. Zack
zack muss die Hantel vom Boden in eurer Hand sein.

Habt ihr das geschafft, könnt ihr zufrieden sein! Es
ist nicht leicht, den festen Biss zu trainieren - schaut euch auf den
Hundeplätzen um...
Wie geht es weiter?
Diese Übung ist jetzt eigentlich beendet. Die Fortsetzung
kommt in anderen Apportierübungen. Ihr habt das Ende der Apportierübung
trainiert und den Grundstein für ein sauberes Abgeben trainiert.
Übung 4: Nasenarbeit III - Geruchsunterscheidung
mit Apport

Zu diesem Thema gibt es viele Anleitungen. Ich persönlich
fand es immer schon recht umständlich, Gläser auszukochen,
Zangen mitzunehmen, damit Objekte nicht meinen Geruch annehmen, T-Shirts
eine Nacht am Körper zu tragen ... Glücklicherweise hatte
ich, als ich mit diesem Thema anfing, ein Buch von (? Spector Morgan?),
in dem stand, dass Hunde das alles gar nicht brauchen. Dass sie durchaus
unterscheiden können, was Menschen frisch in die Hand genommen
haben und was sie schon länger in der Hand halten. Dass es genügt,
wenn man das Objekt bis zu 1 Minute normal in der Hand hält und
dass es eher verwirrend wirkt, wenn wir die Objekte unter die Achsel
halten oder zu lange in die Hand nehmen. Zugegeben, es war meine Botschaft
;-)
Inzwischen habe ich es oft ausprobiert und es genügt
tatsächlich, wenn man die Sachen kurz in die Hand nimmt - manchmal
hilft es auch, kurz drauf zu spucken (auf jeden Fall konnten meine
Hunde mit dieser Methode die Obediencehölzchen schnell erkennen,
ohne es geübt zu haben). Man muss nur ein wenig warten, bis sich
der Geruch ausgebreitet hat, dann werden die Objekte auch von Anfängerhunden
erstaunlich gut gefunden. Das Riechen und Erkennen scheint also nicht
das Problem zu sein.
Das Problem ist nur, wie sag ichs meinem Hund, was er
tun soll... Dass er GENAU DAS suchen und möglichst bringen soll,
was nach mir riecht. In dieser Hinsicht gehe ich mit den vielen Büchern
konform. Es kann ein Problem werden, es dem Hund zu sagen... Probiert
es aus und ich bin gespannt, wie es bei euch klappt.
Inzwischen kann euer Hund 'Sitz Bleib'? - Nein? Dann
könnt ihr das mit dieser Übung auch weiter üben. "Such" hat
er auch schon gelernt? Eine Pfannkuchenschleppe kann er verfolgen?
Und Sachen bringen kann er schon? Hier könnt ihr einfach in anderem
Kontext weiter üben - weiter spielen - weiter arbeiten - wie immer
ihr es nennt.
Ziel dieser Übung
Der Hund soll den versteckten Gegenstand, den ihr ihm
vorher gezeigt habt und der nach euch riecht, unter mehreren ähnlichen
herausfinden und möglichst zu euch bringen.
Wie wirds geübt?
Um dem Problem mit dem Abkochen und Gerüche abwaschen
schon mal zu entgehen, übe ich solche Sachen am liebsten draußen
im Wald oder in stiller ablenkungsarmer Umgebung. Gut üben kann
man mit Hölzchen oder mit Tannenbuzeln (bei denen man oben die
Spitze abknickt oder abzwickt, damit man sieht, ob der Hund das richtige
bringt). Und später wird das Teil einfach weggeworfen. Im Wald
liegt genug herum, was nicht nach euch riecht :-)
Sucht euch ein Hölzchen oder einen Buzel und tragt ihn während eures
Spaziergangs noch ein bisschen in der Hand. Bei einer kleinen Lichtung oder
einer gemähten Wiese (macht es am Anfang nicht zu schwer! - der Hund soll
doch Erfolg haben) lasst ihr euren Hund absitzen.

Haltet ihm das Stöckchen ein bisschen unter die
Nase und lasst den Hund nicht reinbeißen! Jetzt soll er dran
riechen und den Geruch aufnehmen. Deckt eventuell eure Hand drüber,
dass er nicht reinbeißen kann. Gleich, wenn er kurz geschnuppert
hat, gebt das Bleib-Zeichen, dreht euch zügig mit dem Rücken
zum Hund (kann am Anfang schief gehen, lohnt sich aber, es gleich zu üben)
und legt nach 2-3 Schritten das Hölzchen auf dem Boden ab. Geht
nicht den selben Weg zurück, sondern versucht, einen kleinen!
Bogen zu laufen, so dass eure Spur nur in eine Richtung zeigt. Kommt
so zum Hund zurück, dass ihr nicht frontal auf ihn zulauft (wirkt
bedrohlich), sondern ein bisschen seitlich raus kommt. Stellt euch
neben ihn und schickt ihn dann mit "Such" zum Hölzchen.
(Verbratet nicht zu viel Zeit am Anfang, bis ihr das Hölzchen
abgelegt habt, sonst vergisst der Hund das Objekt!)
Auf folgenden Bildern sieht man, wie Lucky den Butzel
sucht, ihn findet (Mitte) und ihn bzw. den Ball (ein späteres Bild)
übergibt. Bei ihm drehe ich mich zur Übergabe noch ab, statt mich ihm
frontal zuzuwenden. Das hält viele Hunde vom Apportieren und Übergeben
ab! Vielleicht, weil wir von oben so einen Schatten werfen.
Jetzt liegt es am Hund. Habt ihr schon viel Apportierspiele
gemacht, wird euer Hund das Hölzchen vermutlich bringen. Dann
seid ihr am Ende der Übung.

Lucky von Christine |

Lucky von Christine |
Eventuelle Probleme
Leider gibt es auch die Hunde, die das Hölzchen
finden und es fröhlich zerbeißen. Das sollen sie nicht tun!
Bei dieser Übung sollen sie das Objekt finden und umgehend zu
euch zurückbringen. Ein richtiges Spiel ist es eben doch nicht.
Versucht in diesem Fall euren Hund möglichst schnell zu euch zu
bekommen (anderes Leckerchen, anderes Spielzeug, oft hilft, wenn ihr
euch wegdreht und einfach ein paar Schritte vom Hund weg macht). Belohnt
am Ende gut! Es ist auch erstmal in Ordnung, wenn der Hund das Objekt
nicht bis zu euch bringt. Geduld, das wird schon.
Es gibt auch Hunde, die das gefundene Objekt gar nicht
ins Maul nehmen, es aber durchaus finden. Bei diesem Problem würde
ich noch mehr Spiele machen, wo sich der Hund angewöhnt, schnell
Dinge ins Maul zu nehmen. Eventuell könnt ihr, wenn der Hund das Ästchen
gefunden hat, dieses animieren, so dass er es doch aufnimmt. Bestärkt
in diesem Fall schon den Ansatz, dass er das Maul aufmacht, um es zu
nehmen. Auch hier kann es helfen, wenn ihr ganz schnell ein paar Meter
weg rennt - oft rennen Hunde dann mit ihrer Beute hinterher: Großér
Jackpot!
Was, wenn euer Hund das Hölzchen gar nicht findet?
Dann müsst ihr es einfacher machen. Reduziert den Abstand und
versucht, vor der Übung noch ein wenig mit Hölzchen zu spielen.
Clickt sofort, wenn der Hund die Nase an dem gefundenen Objekt hat.
Für die Nicht-Clickerer: sagt ein fröhliches Ja! und werft
ein Leckerchen. Wiederholt ein paar Mal, um dem Hund zu sagen, dass
ihr wollt, dass er dieses Objekt, was nach euch riecht, anstubbst.
Und wenn euer Hund gar nicht sucht? Dann fehlt im Grunde
noch Vorarbeit. Versucht, es aus dem Spiel zu üben. Nehmt einen
Ball oder ein Seil - zerrt, spielt, quietscht - werft es dann mal kurz
ins Gras und spielt weiter. Geht nochmal zurück zu Level 3 und übt
das "Such"-Spiel und die Spielübungen. Versteckt Leckerchen
im Gras, im Wald, im Schuh, unter Blumentöpfen, im Blumentopf
und spielt immer wieder "ich rieche was, was du nicht riechst
- und DAS liegt unterm Schrank".
Euer Hund bleibt nicht sitzen? Eine Frage der Konsequenz.
Setzt ihn so oft hin, bis er sitzen bleibt. Vorher geht das Spiel nicht
weiter. Achtet auch darauf, dass er nicht schon los stürmt, bevor
ihr neben ihm steht. Er soll wirklich sitzen bleiben, bis ihr das Zeichen
gebt. Für hartnäckige Naturen kann ein Helfer, der mit dem
Fuß auf der Leine steht und korrigiert, sinnvoll sein - oft lässt
sich das Problem aber auch durch eine geringe Distanz am Anfang alleine
lösen. Ach ja, und für Beller gilt das selbe: das Spiel wird
leise gespielt, sonst hört es auf und ihr geht zurück zum
Hund und fangt von vorne an.
Wie geht es weiter?
Nach und nach könnt ihr die Distanz erhöhen.
Steigert euch auf ca. 15m, die ihr weg geht und etwas fallen lasst.
Geht immer einen leichten Halbkreis, wenn möglich. Ganz nebenbei
lernt euer Hund nämlich dadurch, dass er nur auf eurer Fußspur
gehen muss, um die Beute zu finden, bzw. im Notfall auch, um EUCH zu
finden.
Versteckt auch mal Spielsachen, euer Handy oder eure
Leine, die ihr vorher in der Hand hattet - nehmt viele verschiedene
Objekte. Der Grundaufbau der Übung sollte aber immer konsequent
gleich sein.
Übung 6: Target-Training II: Der Handtarget
Je größer der Hund, desto praktischer der Handtarget!
Die Hand hat man immer dabei, den Target-Stick (siehe
Level 1)
nicht. Ich würde ihn trotzdem auch bei kleinen Hunden erarbeiten,
nur müsst ihr euch dann ein wenig bücken, um dem Hund nicht beizubringen,
dass er dazu hochspringen soll.
Ziel:
Ihr haltet dem Hund eine Faust oder die flache
Hand (bevorzuge ich inzwischen) hin und euer Hund stubbst dagegen,
ohne das Maul aufzumachen.
Wie wirds geübt?
Stellt neben euch eine Schale mit ca. 10 Leckerchen
(oder nehmt sie auch in die Hand, wenn ihr unterwegs seid - aber
NICHT in die Target-Hand!) und haltet dem Hund eure innere Handfläche
langsam sehr nah vor die Nase. So nah, dass er sie fast berühren
muss - so fern, dass der Hund sich nicht bedrängt fühlt. Haltet
sie auf einer Höhe, dass der Hund sie ohne Sprung und auch nicht
tiefer gelegt erreichen kann. Belohnt die Berührung der Hundenase
an eurer Hand und werft bei Erfolg sofort ein Leckerchen in die
Nähe (nehmt so große Leckerchen, dass euer Hund auch mitbekommt,
dass da eins fliegt/liegt).
Haltet die Hand wieder ziemlich vor
seine Nase und wiederholt alles, bis euer Hund verstanden hat,
um was es geht.
(Wie ihr die Hand haltet, liegt an eurem Hund. Grundsätzlich würde
ich sie senkrecht und nicht waagrecht halten, weil es für den Alltag
praktischer ist. Beißt euer Hund in die Hand, probiert aus, wie
es erst einmal am besten klappt. Belohnt so schnell, dass der Hund
das Maul möglichst gar nicht aufmacht! Für Clickerer: klickt genau
in dem Moment, wo die Hundenase an eure Hand kommt. Klickt ihr
später, kriegt ihr unter Umständen das Verhalten mit Maul auf,
was man nicht gut brauchen kann. Eine Frage des Timings... mal
wieder... )
Nach und nach könnt ihr die Hand etwas entfernen,
so dass euer Hund einen Schritt in Richtung Hand machen muss, um
sie zu stuppsen.
Wie geht es weiter?
 Signalkontrolle: Wählt ein Signal für die Übung
(ich verwende wie beim Target-Stick 'Stubbs'). Haltet die Hand
hin und sagt, kurz bevor der Hund Stubbs macht 'Stubbs'. Übt das
hundert Mal. Jetzt kommt die nicht ganz leichte Übung für viele
Hunde: Ihr haltet die Hand hin, euer Hund soll aber erst Stubbs
machen, wenn ihr den Befehl gebt. Das heißt, ihr belohnt nur noch
für das Stubbs, wenn ihr auch vorher das Wort gesagt habt. Ihr
werdet sehen, ihr bekommt gigantische Stubbs-Kaskaden und viele
Hunde werden an dem Punkt sehr aufgeregt, weil sie noch nicht verstehen,
dass es jetzt um das Signal geht. Bleibt konsequent und belohnt
nur noch, wenn ihr es gesagt habt.
Belohnt nach und nach nur noch die guten
Stubbser.
Fordert SPÄTER auch mal 2-3 Stubbser hintereinander und belohnt
danach. Belohnt noch später die kräftigen
Stubbser. Zeigt dem Hund
auf der Hundewiese die flache Hand und lasst ihn kommen, um sie
anzustubbsen. Wenn ihr die Signalkontrolle schon geübt habt, dann
sagt auch kurz, bevor der Hund sie stubbst, 'Stubbs'.
Mögliche Probleme
Euer Hund stubbst gar nicht
an die Hand: Bei manchen
Hunden kann man das Verhalten starten, indem man ein Leckerchen
in die Target-Hand klemmt (der Daumen hält das Leckerchen in der
flachen Hand). Mit der Zeit die Leckerchen ausschleichen - mal
ist eins in der Hand, mal wird es erst nach dem Stubbs mit der
anderen Hand gereicht. Immer öfter kommt die Belohnung dann aus
der Nicht-Target-Hand.
Euer Hund beißt rein: siehe
oben - belohnt noch schneller, dass er gar nicht dazu kommt oder
haltet die Hand anders. Belohnt NUR, wenn das Maul zu ist - gleich
von Anfang an! Auf dem folgenden Bild seht ihr, wie es falsch ist:

Übung 7: Komm IV: Jojo
Auch diese Übung ist nicht auf
meinem Mist gewachsen. Ihr findet sie in dem Buch "Clicker Gundog"
von Helen Phillips im Verlag Learning
About Dogs. Leider gibt es
davon keine Übersetzung ins Deutsche.
Die Übung ist sowohl für Welpen als auch ältere
Hunde geeignet. Man kann damit sehr gut den Handtarget und auch
die Pfeife trainieren. Außerdem lässt sich mit dem Clicker auch
prima die Schnelligkeit des Rückrufs steigern. Im Grunde fällt
diese Übung auch unter die Rubrik "Spielend lernen", aber ganz
dann doch wieder nicht und deswegen steht sie an dieser Stelle. Helfen
tun euch bei dieser Übung die Übungen im Level 1 zum Blickkontakt,
das Namensspiel, das Komm-Spiel, die Targetübung usw.
Das Problem ist häufig beim Rückruf, dass der Hund
schon weiß, dass er bei euch halten muss. Logischerweise
stärkt das die Tendenz, dass er schon vorher langsamer wird.
Mit der Jojo-Übung könnt ihr diesem Trend entgegenwirken.
Ziel:
Ihr steht quasi als Angelpunkt in der Mitte und euer Hund hängt
wie ein Jojo an einer unsichtbaren Leine - rennt weg und wird
aber magisch mit Schwung wieder zurückge'zogen'. Euer Hund soll
sofort ohne Zögern und auch mit Tempo kommen, um eure Hand zu
touchen.
Wie wirds geübt?
Wenn ihr es noch nicht geübt habt, dann müsst
ihr erst noch den Handtarget üben. Ein Target-Stick geht auch,
aber lange nicht so praktisch.
Übt irgendwo, wo ihr viel Platz habt und euer
Hund auch hin und her rennen kann. Selbst bei Hunden, die nicht
gut hören, kann bei dieser Übung recht schnell ohne Leine geübt
werden, weil es ihnen so Spaß macht.
Lasst den Hund eure Handfläche anstubbsen und werft mit jeder
Runde das Futter weiter weg. Nehmt gut sichtbare Leckerchen, die
auch rollen - am besten übt sich das auf hartem Boden.
Klappt das, haltet dem Hund in dem Moment,
wo er sich nach euch umdreht (nach dem Leckerchen) die Target-Hand
hin, sagt "stubbs" und clickt, wenn er die Hand stubbst. Das
Leckerchen werft ihr als Belohnung wieder auf den Boden. Ich
denke, es klappt auch, wenn man nicht clickt - müsst ihr ausprobieren.
Jetzt geht es los mit dem Jojo. Stellt euch
vor, ihr steht in der Mitte und seid quasi die Halterung vom
Jojo-Seil. Wenn der Hund frisst, bewegt ihr euch noch bisschen
weg von ihm, damit die Entfernung groß genug ist, um Geschwindigkeit
zu bekommen. Klickt jetzt, wenn er gerade besonders schnell rennt,
dreht euch weg und werft das Leckerchen genau in die Fortsetzung
seiner Rennbahn (er muss also an euch vorbeirennen). Er wendet
wieder zu euch - ihr clickt, wenn er schnell ist, dreht euch
um ca. 180 Grad und werft das Leckerchen wieder nach vorne. Hin
und her geht es und euer Hund wird sicher schneller und schneller.
Zwischendurch haltet ihr wieder die Hand zum Anstubbsen hin, werft
das Leckerchen aber wieder so, dass der Hund nicht wenden muss.
Wie geht es weiter?
Wenn ihr wollt, könnt ihr einen Pfiff dazu trainieren.
Pfeift genau da, bevor euer Hund vom Leckerchenfressen wendet.
Übt nun wieder immer mehr Distanz und eventuell auch Ablenkung.
So kann das nach einiger Übezeit aussehen:
Zum
Film: fehlt noch |
Übung 8: Dummyarbeit I: Bring mehrere Säckchen hintereinander Ziel: Der Hund wird von euch abgesetzt und apportiert euch später mehrere ausgelegte Objekte.
Wie wird`s geübt?
Fangt mit 2 Dummies an, die gleich aussehen (also nicht verschiedene Wertigkeit für den Hund haben). Setzt euren Hund ab und lasst ihn warten (ob er liegt oder sitzt bzw. steht, was für gelenkkranke Hunde oft angenehmer ist!, ist egal). Legt die Objekte im Abstand von ca. 5-10m vom Hund aus auf den Boden, so dass zwischen den beiden Objekten aber auch noch gut 5 Meter sind.
Geht zurück zum Hund und schickt ihn mit "bring", damit 1 Dummy bringt. Die Reihenfolge ist egal. Der Hund soll aber auf jeden Fall erst das eine Dummy zurückbringen (ihr belohnt sofort) und dann erst das andere. Hamstern von Objekten ist nicht erlaubt :-) Viele Hunde meinen nämlich, was man hat, hat man und bringen gleich alle auf einmal mit...
Ist der Hund mit dem einen Dummy zurückgekommen, schickt ihn wieder mit "brings" los. Ihr könnt eure Hand schon einmal nebenbei in die richtige Richtung stellen. Später schickt ihr euren Hund zu einem ganz bestimmtenn Objekt. Doch das kommt viel später. Stellt eure Hand quasi senkrecht, so dass die Handfläche zur Seite schaut. Fingerspitzen gestreckt. Die Hand zeigt in dieser Haltung die Richtung an. Achtung, dass der Hund auch die Hand sieht! Am besten schiebt sich die Hand dazu auf Augenhöhe am Hund vorbei. Doch wie gesagt, das kommt später noch. In diesem Level etabliert ihr nebenbei die Hand, die Bedeutung lernt er später.
Achtet, wie auch schon beim Apportieren, darauf, dass der Hund mit den Objekten sofort nach der Aufnahme zu euch kommt und nicht Kasperle spielt. Mit Futtersäckchen kommen die meisten Hund sehr schnell zurück, weil sie damit nicht gut spielen können und ihr das Futter ja freilegt. Mit Bällen würde ich nicht unbedingt anfangen. Viele Hunde bringen sie dann nicht, sondern toben damit dann herum.
Trennt unbedingt die Arbeitsmaterialien von eurem Spielzeug, damit der Hund weiß, wann gearbeitet und wann gespielt wird! Wie geht es weiter?
- Ihr könnt die Zahl der Objekte vergrößern.
- Ihr könnt verschiedene Objekte nehmen und schauen, was euer Hund am liebsten bringt.
- Ihr könnt der Abstand vergrößern.
- Ihr könnt die Belohnung hinauszögern und nur noch jedes 2. Säckchen, jedes 3. Säckchen usw. belohnen.
- Ihr könnt Objekte in den Wald mitnehmen, sie dort auslegen und bringen lassen.
Übung 9: Bei Fuß II: Schultertarget und Drehungen 
Im Level 4 habt ihr schon geübt, dass
euer Hund die richtige Position neben euch einnimmt, ohne, dass
ihr ihn locken müsst. In diesem Level üben wir, dass der Hund seinen
Körper in dieser Position als Target an euer Bein klopft und in
der richtigen Position mit euch im 90 oder auch 180 Grad Winkel
dreht (nicht ganz leicht... bedarf vieeeler Übung!)
Übt nicht zu viel. Fußarbeit
ist sehr anstrengend für den Hund! Wenige Minuten sind mehr
als genug. Die Nackenmuskulatur muss erst gekräftigt werden.
Fordert noch nicht den Blickkontakt! Das üben wir erst später
im nächsten Level. Dafür muss der Hund zuerst die Position
gut kennen und auch die Halsmuskeln gekräftigt haben. Ziel
a) Euer Hund sucht die Fußposition
mit einfachem Handsignal oder auch von alleine auf und berührt
mit seinem Körper euer Bein.
b) Euer Hund steht in der Fußposition
und passt die Haltung an, wenn ihr euch im Uhrzeigersinn dreht.
c) Ihr lauft 5 Schritte mit dem Hund
in der Fußposition. Wie wirds gemacht?
Zu a) Viele Hunde meiden den allzu
nahen Körperkontakt und stehen von sich aus lieber nicht so nah
neben dem Bein, dass sie es berühren. Im Grunde kann ich das gut
verstehen. Sie können dann leichter ins Gesicht der Menschen schauen
und riskieren auch nicht, getreten zu werden. Bei manchen Sportarten,
vor allem beim Obedience wird aber doch ein schönes "Fuß" gewünscht.
Es sieht einfach auch gut aus.
Für das Fußlaufen ist es sehr hilfreich,
wenn der Hund lernt, dass euer Bein ein Target ist, dass er mit
seiner Schulter bzw. seinem Körper berühren soll. Vieles ist mit
diesem Beintarget dann sehr einfach zu üben: Drehungen, Rückwärts
laufen, Seitenschritte.
Ihr stellt euren Hund links (später rechts) neben euch. Führt ihn
jetzt mit einem Leckerchen nach außen hinten in einen Kreisbogen
(also gegen den Uhrzeigersinn) und bewegt eure Knie leicht genau
in die Gegenrichtung (so kommt ihr mit der Hand und dem Leckerchen
auch weiter hinter). Ihr müsst den Bogen so anlegen, dass der Hund
den Bogen hinter euch weiter macht. Er kommt also von hinten möglichst
dann schon gerade ausgerichtet wieder an euer Bein. Wenn ihr die
Knie bisschen rausgestellt habt, kommt er näher ans Bein ran, als
er es eigentlich tun würde. Ist er genau in der richtigen Position,
führt ihr eure Knie zurück und gebt dem Hund einen leichten Stubbs.
Übt das eine Weile, bis euer Hund den Stubbs von euch gelernt hat.
Clickt oder sagt "ja" genau in dem Moment, wo der Stubbs erfolgt.
Übt und übt und übt. Und dann fangt
an zu belohnen, wenn der Hund von sich aus stubbst. Belohnt die
Berührung.
Und wenn das klappt, dann wechselt
ihr auf die andere Seite, damit euer Hund keinen einseitigen Muskelaufbau
im Hals bekommt (leider ein Problem, was viele Hunde haben und
die Physiotherapeuten ernährt ;-)
zu b) Stellt euren Hund neben euch
in die Fußposition. Belohnt noch mal, dass er da steht. Dreht jetzt
um 180 Grad und belohnt euren Hund, wenn er in diese Position folgt.
Große Winkel finde ich am Anfang leichte, als kleine. Sie sind
für den Hund auffälliger, als wenn man nur ein bisschen dreht.
Von dem 180 Grad Winkel könnt ihr dann in 90 Grad Winkel übergehen.
Dreht am Anfang immer nur im Uhrzeigersinn. Gegen den Uhrzeigersinn
fordert vom Hund viel Hinterbeinarbeit, was nicht leicht fällt.
zu c) Bringt euren
Hund in die Fußposition und macht einen einzigen Schritt. Danach
soll euer Hund wieder in Position stehen (Stubbs an der Hand).
Belohnt und macht wieder einen Schritt. Euer Hund muss herauskriegen,
wie schnell er gehen darf, ohne vor euch oder hinter euch zu sein.
Klappt es nicht, sagt ihr einfach "schade" bringt ihn in Position
und probiert wieder einen Schritt. Erst wenn das klappt, macht
ihr auch mal zwei Schritte. Dann wieder einen. Dann drei. Dann
wieder zwei. Ihr seht schon, wie viel möglich ist. Ziel ist es
immer, dass der Hund in der Position bleibt und möglichst auch
beim Stehenbleiben einen Stubbs an eure Hand macht. Später koppelt
ihr Handtarget und die Berührung am Bein. Lasst dann auch mal die
Hand weg und zeigt dem Hund, dass es noch viel mehr um das Bein
geht.
Ich finde es nicht ganz leicht, das
mit Worten zu beschreiben. Ein Feedback von euch wäre hilfreich!
Wir haben ein bisschen gefilmt, vielleicht ist das eine Hilfe.
Sonst schreibt im Forum, damit ich den Text verbessern kann.
So kann das nach einiger/längerer Übezeit
aussehen:
Zum
Film: Lena beim Üben
(Lena ist wie immer das Kasperle...
schmeißt sich ans Bein, als ginge es drum, wer am schiefsten
stehen kann, tappelt dann aber wieder begeistert mit - sie
wirft ihre Füße dabei oft wie eine Zirkusprinzessin)
Zum
Film: Lucky, der Streber, beim Üben
(Lucky übt das erst seit ca. 2 Monaten und ich finde
er macht das super gut - bei ihm seht ihr prima, wie
er das Bein als Target nützt - es macht ihm richtig Spaß,
dagegen zu bollern) |
Übung 10: Tricks: Kuckuck  Diese
Übung fördert vor allem die Kommunikation zwischen Mensch und Hund.
Hunde lernen außerdem, ihren Körper besser zu beherrschen. Als
Vorführtrick sehr geeignet! Wie weit ein Hund unten durch kommt,
scheint an der Länge der Pfoten zu liegen. Ich bin noch nicht sicher.
Ziel: Der Hund legt die Pfoten auf
euren Arm oder auf eine feste Stange und schiebt seinen Kopf so
weit wie möglich unten durch, ohne die Pfoten loszulassen.
Wie wirds gemacht?
Bei größeren Hunden empfehle ich auf
jeden Fall eine feste Stange. Häufig finden sich draußen Absperrungen
oder Gartenstühle, evtl. könnt ihr auch eine Besenstange halten.
Wenn ihr mit größeren Hunden am Arm übt, dann zieht euch einen
guten Schutz an! Für kleine Hunde kann man sich hinunterknien und
ihnen den Arm hinhalten.
Übt zuerst, dass euer Hund seine beiden
Vorderfüße auf euren Arm legt. Fordert im nächsten Schritt dass
er dabei den Po auf dem Boden lässt. Erst wenn das wirklich klappt,
kommt die knifflige Sache, dass ihr die Nase zwischen den Beinen
durchführen müsst. Nehmt die Hand als Target oder lockt mit einem
Leckerchen. Belohnt die kleinste Bewegung nach unten. Belohnt sehr
schnell, bevor der Hund die Pfoten bewegt.
Bei Hunden, die die Pfoten
nicht liegen lassen, könnt ihr mit der Hand unten nur bisschen
für die Aufmerksamkeit wedeln und die Belohnung aber oben geben.
Übt das eine ganze Weile, bis der Hund auch über die erforderlichen
Muskeln verfügt.
Danach könnt probieren, ob ihr
den Kopf immer weiter durchziehen könnt. Euer Hund muss sich dafür
an eurem Arm oder an der Stange festkrallen. Es ist eine Frage
des Trainings. Manche Hunde hängen schließlich richtig mit der
Schulter unter der Stange und schieben sich durch. Bei kurzbeinigen
Hunden habe ich es noch nicht gesehen.
Übung 12: Spielend lernen IV - Nasenspiele
Ideen zum Spielen - auch mit der Nase
findet ihr viele u.a. unter www.spass-mit-hund.de und hier sollen
nur ein paar Ideen stehen, um eine Anregung für die Hundebesitzer
zu geben, die noch nicht mit diesen Spielen für unterwegs vertraut
sind. Das Motto für diesen Level ist OBEN - UNTEN. Euer Hund soll
während des Spaziergangs oder auch daheim dort suchen, wo er meist
eher nicht sucht: oben in Büschen oder auf Ablagen, unten im Sand,
in Maulwurfshügeln, im Schnee, in der Erde... eurer Phantasie sind
keine Grenzen gesetzt. Jedes Material leitet Geruch anders, so
dass es für euren Hund auch nicht immer gleich ist. Warmes Material
leitet besser als kaltes - trockenes besser als nasses - aber zu
trocken ist auch wieder nicht gut... eine Wissenschaft ist das...
aber ihr lernt das ganz nebenbei, wenn ihr seht, wo euer Hund schneller
etwas findet und wo nicht.
Abschluss-Test für Level 5
Sucht euch jemand, der euch objektiv die "Prüfung" abnimmt
und verhindert, dass ihr mogelt. Es bringt gar nichts, in den nächsten
Level zu gehen, wenn ihr Level 1 nicht wirklich schafft. Sonst
fehlt immer das Grundwissen.
Ihr könnt drin oder draußen in gewohnter ruhiger Umgebung üben.
Ablenkung wird erst in fortgeschrittenen Levels geübt!
Wer Level 5 geschafft hat, kann in den Level 6 gehen.
Also, dann testet mal, was ihr könnt:
1. I
Wenn ihr es geschafft habt: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum fünften
Level!
Wenn nicht, ist es auch egal - probiert es einfach in einer Woche
wieder. Ist doch egal, wann man es schafft...
|